Der In-App Purchase also der Verkauf von Artikeln innerhalb von Applikationen ist heute für alle Plattformen eine wichtige Möglichkeit zur Monetarisierung.

Auch Samsung hat das erkannt und eine solche Möglichkeit bei der eigenen Bada Plattform vorgesehen. Bei der Entwicklung unserer Bada Books Applikation kommt diese Möglichkeit des Inhalteverkaufs zum Einsatz und wurde in ihren Möglichkeiten auch ausgenutzt.

Leider gibt es dabei mehr Einschränkungen und Fallstricke wie man zuerst vermuten würde.
Wichtigste und völlig unerwartete Einschränkung war, dass nach dem Einstellen der Anwendung in den Market plötzlich keine in-App Purchase Artikel mehr hinzugefügt oder verändert werden konnten. Eine Nachfrage beim Support bestätigte die schlimmste Befürchtung. Für eine Veränderung der in-App Artikel welche von der App genutzt werden muss ein App-Update gemacht werden. Auch wenn das App-Update eigentlich nur ein hinzufügen eines Artikels ist, was technisch auch ohne App-Update funktionieren würde. 🙁

Die zweite unerwartete Entdeckung ist die Tatsache das eine Applikation nur mit maximal einer sogenannten „Item-Gruppe“ verknüpft werden kann. Leider erfährt man das erst beim Einstellen der Anwendung zum Review. An dieser Stelle muss man die Item-Gruppe  die zur Anwendung gehört auswählen. Es lässt sich aber nur genau eine auswählen.

Alles in allem besteht hier im Vergleich zu anderen Plattformen noch erheblicher Nachholbedarf. Die fehlende Flexibilität dürfte für die meisten Benutzer das größte Manko sein.

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