Der aktuelle Chipmangel setzt vielen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen heftig zu – nach aktuellen Studien leiden insgesamt 169 Branchen unter den fehlenden Mikroprozessoren. Insbesondere die Hersteller von Maschinen und Anlagen trifft der Chipmangel hart, wenn Anlagen im Wert von mehreren Millionen Euro nicht in Betrieb gehen können, nur weil ein kleines Stück Hardware fehlt, in dem „Intelligenz“ für den Betrieb der Anlage steckt.

Auch viele IoT-Projekte, bei denen eine Cloud-Anbindung eine zentrale Rolle spielt, liegen aktuell auf Eis, weil die notwendigen IoT Edge Computing Devices nicht erhältlich sind.

Bei einem unserer Kunden, einem mittelständischen Maschinenbau-Kunden, zeichnete sich dieses Problem auch ab. Mit IoT-Technik sollen Werkzeuge in Produktionsmaschinen überwacht werden, um eine gleichbleibende Qualität in der Fertigung sicherzustellen und Handlungsbedarfe rechtzeitig zu erkennen (Predictive Maintenance).

Die für dieses IoT-Projekt ausgewählten Edge Devices, welche die von den Sensoren über BLE empfangenen Maschinen-Daten an die Cloud senden sollen, sind aber aufgrund des aktuellen Chipmangels auf dem Markt auf absehbare Zeit nicht mehr erhältlich. Auch bei den übrigen Anbietern auf dem Markt der klassischen IoT Edge Devices ist die Situation identisch.

Um den drohenden Stillstand der Anlagen bei unserem Kunden zu vermeiden, haben unsere IoT Spezialisten nach einer alternativen Lösung gesucht und ein BLE-fähiges IoT Edge Device gefunden, das nicht von den aktuellen Lieferschwierigkeiten betroffen ist. Einziges Problem: Es handelt sich hierbei um einen Empfänger aus einem geschlossenen IoT-Gesamtsystem, der eigentlich nur für die BLE-Kommunikation mit den zugehörigen System-Sensoren des Herstellers konzipiert ist.

Da unsere IoT Spezialisten jedoch umfangreiches Know-how und Erfahrung in der Firmware- bzw. Embedded-Software-Entwicklung besitzen, konnten wir jedoch Dank der Kooperationsbereitschaft des Herstellers individualisierte IoT Edge Devices bestellen, die mit den bei unserem Kunden bereits an den Maschinen vorhandenen Sensoren über BLE kommunizieren können. Denn auf diesen IoT Edge Devices befindet sich bei der Auslieferung eine von uns speziell für den Einsatz in diesem IoT Kundenprojekt entwickelte und vom Hersteller zuvor aufgespielte Firmware. Mit unserer Software auf dem IoT Edge Device wird nun eine zentrale Datenerfassung und Verwaltung der Maschinen-Sensoren unseres Kunden ermöglicht, wobei höchste Sicherheit durch End2End Verschlüsselung bei der Datenübertragung und eine volle Kontrolle über das System bzw. Aktualisierungen per OTA-Updates gewährleistet sind.

Diese von uns entwickelte alternative Lösung hat dabei nicht nur den Vorteil der sofortigen und auf absehbare Zeit unlimitierten Verfügbarkeit der Hardware, sondern auch die gegenüber den klassischen IoT Edge Devices deutlich günstigeren Anschaffungskosten. Damit wird eine komplette BLE-Ausleuchtungen von Werk- oder Lagerhallen zu einem Bruchteil der Kosten möglich, die mit klassischen IoT Edge Devices normalerweise zu Buche schlagen würden.

So haben wir in diesem IoT-Kundenprojekt mit unserer speziellen Expertise im Bereich der Firmware-/Embedded-Software-Entwicklung aus der Not eine Tugend gemacht und unserem Kunden geholfen, einen kritischen Engpass dauerhaft zu überwinden. Die bestellten Anlagen des Kunden konnten wie geplant in Betrieb genommen werden und bestehende Anlagen können nun entsprechend nachgerüstet werden.

Letztendlich haben wir mit diesem Systemwechsel dem aktuell herrschenden Chipmangel ein Schnippchen geschlagen.


Wenn auch Sie in Ihrem IoT-Projekt BLE-Sensorik anbinden müssen und unter dem aktuellen Mangel an klassischen IoT Edge Devices leiden, können unsere IoT Spezialisten gerne auch für Ihr Projekt eine passende Lösung entwickeln. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

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Unser neuester IoT-Kunde ist in einem Bereich tätig, in dem man den Einsatz von IoT nicht unbedingt vermuten würde: Die Klüh Service Management GmbH ist ein weltweit agierender Multiservice-Anbieter für infrastrukturelle Dienstleistungen in den Bereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport und Integrated Services. Als zukunftsorientiertes Unternehmen entwickelt Klüh Multiservices im Bereich Cleaning aktuell innovative IoT-basierte Lösungen zur Optimierung der Services und Dienstleistungen. SIC! Software wurde dabei als strategischer Partner ausgewählt, um Klüh mit Erfahrung und Expertise in den IoT-Projekten zu unterstützen.

www.klueh.de

Im unserem neuen Video werden die Vorteile und Nutzenaspekte von IoT Edge Computing am Anwendungsbeispiel einer Industrie-Bohrmaschine demonstriert.

Beim Edge Computing werden die von Sensoren erfassten Daten mit Machine Learning Technologien direkt am Ort der Entstehung analysiert und nur noch die relevanten Messdaten sowie Erkenntnis-Daten in die Cloud übertragen. Alle nicht mehr benötigten Daten werden wieder gelöscht.

 


Auch im Vertriebsbereich gibt es immer mehr Digitalisierungsprojekte. Für die erfolgreiche Umsetzung von Digitalisierungsprojekten im Vertrieb sind im Unternehmen mehrere Herausforderungen zu bewältigen. In der Startphase sind es vor allem die Fragen auf der organisatorischen Ebene, die es zu beantworten gilt. Hiermit werden die Grundlagen geschaffen, damit es gelingt, alle Ebenen des Unternehmens schrittweise einzubinden.

Wir haben 10 Bausteine identifiziert, die für den Erfolg von Digitalisierungsprojekten im Vertrieb entscheidend sind. Diese stellt unser Sales-Manager für Sales- und Businesslösungen Thomas Bätz im wöchentlichen Rhythmus in einer kleinen Video-Serie unter dem Titel „Die 10 Erfolgsbausteine für Digitalisierung im Vertrieb“ vor.

Das erste Video ist bereits online:


 


Unser IoT Bereich präsentiert sich mit einem neuen Image-Video.

Darin zeigen wir Ihnen, warum wir uns als „Die IoT Manufaktur“ bezeichnen und was uns als erfahrenen und kompetenten Partner für IoT Projekte auszeichnet.

Lernen Sie unseren IoT Bereich kennen – hier geht’s zum Video

 

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Die leicht zu erlernende, aber mächtige Office-Software Excel wird In fast allen Unternehmensbereichen als Multitool für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt, meistens jedoch nur als einfach zu bedienender Datenspeicher mit komfortablen Auswertungsmöglichkeiten. Den wenigsten ist dabei aber bewusst, dass sich Excel als echter Zeitfresser erweisen kann, der im schlechtesten Fall sogar den ganzen Betriebsablauf behindern oder verzögern kann. Woran das liegt, wie das Problem gelöst werden kann und wie Sie in Ihrem eigenen Unternehmen prüfen können, ob Sie auch betroffen sind, erfahren Sie in unserem neuen Blog-Artikel

„Zeitfresser Excel – machen Sie den Reality-Check!“


 


Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass gerade die Klärung von technisch-organisatorischen Fragen teilweise einen erheblichen Vorlauf benötig, wenn in einem Unternehmen die ersten Schritte im Bereich IoT gemacht bzw. IoT Projekte gestartet werden sollen. Das kann dazu führen, dass die Umsetzung selbst von einfachen Machbarkeitsstudien oder praxisnahen Versuchsaufbauten um Wochen oder Monate verzögert werden.

Dieses neue E-Book ist speziell für die Mitarbeiter in den Fachabteilungen erstellt worden und enthält eine hilfreiche Checkliste mit nützlichen Tipps als Hilfestellung, um wichtige Fragestellungen schon in einem möglichst frühen Stadium der Projektplanung beim Start von IoT Projekten klären zu können.

Das E-Book mit der Checkliste „IoT Projekte starten“ kann hier kostenlos angefordert werden: E-Book: Checkliste „IoT Projekte starten“


 

Wenn die Schule in Baden-Württemberg nach den Herbstferien wieder beginnt, gelten nun auch die von der Landesregierung beschlossenen neuen, vierwöchigen verschärften Anti-Corona-Maßnahmen. Im Gegensatz zum kompletten Lockdown vom April diesen Jahres sollen dieses Mal bei diesem „Lockdown Light“ nach aktuellem Stand die Schulen weiter geöffnet bleiben können.

Um Infektionen zu vermeiden, wird in den Schulen dabei nun zusätzlich zu den bisherigen AHA-Maßnahmen auch ein besonderes Augenmerk auf die Luftqualität gelegt. So soll die potentielle Virenbelastung der Luft durch einen möglichst permanenten Luftaustausch reduziert werden. Da aber mit den in dieser Jahreszeit sinkenden Außentemperaturen eine permanente Öffnung der Fenster kaum noch möglich ist, kann der notwendige Luftaustausch nur durch regelmäßiges Lüften erreicht werden.

Doch welches ist das richtige Lüftungsintervall? Wie kann man gute Luft in den Klassenzimmern erhalten, ohne dass alle Kinder mit Heizdecken zur Schule kommen müssen?

Hier kann ein sogenannter CO2 Guard helfen. Denn Forscher haben herausgefunden, dass die Kohlendioxidkonzentration (CO2) in der Innenraumluft nicht nur für Unruhe, Müdigkeit und Kopfschmerzen verantwortlich sein kann, sondern auch ein Indikator für potenziell virenbeladene Aerosol-Konzentrationen ist. Ein CO2-Messgerät kann anzeigen, wenn bestimmte Grenzwerte erreicht sind, also „die Luft verbraucht ist“ und somit ein Luftaustausch durch Lüften angebracht ist.

Um einen Beitrag für gute Luft in den Schulen zu leisten, hat SIC! Software einige selbst gebaute CO2 Guards mit „Internet of Things“ Funktionen an eine Heilbronner Grundschule gespendet. Die handlichen Geräte werden einfach an eine Steckdose angeschlossen und zeigen dann – unterstützt durch entsprechende Grafiken, die einem Ampelsystem entsprechen – die Luftqualität im Raum an.

Und da SIC! als IoT Spezialist natürlich eine echte IoT-Lösung geliefert hat, kann Schulleiter Florian Scheufele auch auf seinem PC im Büro auf einem Dashboard die Luftqualität in den einzelnen Klassenzimmern, in denen ein CO2 Guard aufgestellt ist, überwachen.

 

Da ein Bootcamp immer eine „Mitmach-Veranstaltung“ ist, zeichnet es sich insbesondere durch eine intensive Interaktion der Referenten mit den Teilnehmern aus. Als wir uns daher entschieden, unser IoT Bootcamp 2020 situationsbedingt als virtuelle Veranstaltung durchzuführen, war allen Beteiligten von Anfang an klar, dass eine Online-Veranstaltung eine Präsenz-Veranstaltung nicht würde wirklich ersetzen können. So bestand die größte Herausforderung auch darin, die notwendigen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen zur Interaktion für dieses spezielle Format eines „Hands-on Workshops“ auch online herzustellen.

 

Unser Konferenzraum musste dazu zwar vorübergehend zum Video-Studio umgebaut werden (siehe Bild) und wir hatten sicherlich auch einige wichtige „Learnings“ bei der Durchführung, doch das durchweg positive Feedback der Teilnehmer der komplett ausgebuchten Veranstaltung hat uns in unserer Entscheidung bestätigt.

Somit steht den geplanten Folge- bzw. Wiederholungs-Veranstaltungen im nächsten Jahr nichts im Weg – entsprechend der dann bestehenden gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen entweder als Online- oder als Präsenz-Veranstaltung.

Wir freuen uns drauf!

Für alle technisch orientierter Mitarbeiter, die  aktuell mit dem Thema „IoT“ betraut sind und denen jetzt einfach noch der richtige Einstieg in das Thema IoT fehlt, veranstalten wir im Oktober gemeinsam mit AWS und Microchip Technology ein IoT Bootcamp. In dem Hands-on Online Workshop bekommen die Teilnehmer das notwendige Basis-Know-how und erste Praxiserfahrungen, um mit den AWS IoT Services die eigenen IoT Projekte oder Proof of Concepts starten zu können. Sie lernen, wie sie IoT Daten erfassen, diese auf einem Edge-Device vorverarbeiten, ausgewählte Daten in die Cloud senden können und damit am Ende einen handfesten Nutzen für das Unternehmen generieren. Und das Beste: Für den Hands-on Workshop bekommen alle Teilnehmer ein Evaluation Kit der Firma Microchip zur Verfügung gestellt, das sie im Anschluss an die Veranstaltung behalten dürfen und für deine eigenen Projekte / Proof of Concepts einsetzen können. Die Teilnahme am IoT Bootcamp 2020 ist übrigens kostenfrei!

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